Was ist bei SEO mit WordPress zu beachten?

Ein sehr spannendes Thema über das man Stundenlang reden könnte. Hier eine kurze Zusammenfassung.

Gerd Zimmermann hat ein wunderbares SEO mit WordPress erarbeitet wo alle Details zu finden sind. Dieses hilft dir als KMU oder hobbymässig deine Ziele zu erreichen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür!

Algorithmen von Google

Niemand weiss wie die Algorithmen von Google sind. Jeder hat so seine eigene Meinung, es gibt keine Sachen die 100% ans Ziel führen.  Es ist ein Ständiger Prozess da sich die Suchverhalten der User auch ändern.

Wichtig zu wissen bei SEO mit WordPress:

  • Was ist dein Ziel? Setze dir klare Ziele z.B. Besucherzahl erhöhen, gutes Ranking…
  • Werde dir bewusst auf welchen Markt du dein Produkt anbieten möchtest, Global oder Regional
  • Global mit Google oder Regional je nach Land siehe https://clicks.digital/blog/suchmaschinen-weltweit-wer-sucht-wo-mit-welcher-suchmaschine
  • Im Vorfeld die Keywords definieren
  • Domain – Es hilft das wichtigste Keyword in der Domain zu haben
  • Wenn du Keywords überprüfen möchtest, mache es immer im privaten Modus!

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Next WordPress Meetup Bern

Ein Child Theme erstellen – Wie mit Entwicklertools arbeiten, um CSS zu bearbeiten? – 28.04.2016

Im letzten Treffen zeigte uns Mark Howells-Mead die wichtigsten Schritte zum Anlegen eines Child-Themes sowie die Nutzung der Chrome Developer Tools.

Eine Schritt–für-Schritt-Anleitung hat er auf seiner Webpage kurz und verständlich festgehalten. Ein Blick hinein lohnt sich:

https://wp.mhm.li/2016/04/css-aus-dem-parent-theme-in-ein-child-theme-laden/

Warum ein Child-Theme?

  • Oft reichen die Anpassungsoptionen des Themes nicht aus. (WP-Backend: Design/Anpassungen).
  • Änderungen an der Datei style.css werden beim nächsten Theme-Update überschrieben bzw. sind wieder weg.
  • Ein Child-Theme ist in wenigen Schritten angelegt und die Änderungen sind zukunftssicher angelegt.

Schritte zu einem Child-Theme

  1. Zugang zu den Theme-Dateien z.B. über FTP oder Filemanager.
  2. In WP-Content sind alle Themes gespeichert. Unter Themes einen neuen Ordner mit dem Namen des Child-Themes anlegen.
  3. Im Ordner Child-Themes 2 Dateien hinzufügen: style.css und function.php
  4. Nun die Datei style.css mit dem Parent-Theme verknüpfen. Dafür muss der nachfolgende Kommentar /* */ eingefügt und angepasst werden. Hinweis: Oft ist dieser ganz oben im style.css des Parent-Themes zu finden oder einfach kopierbar von Marks Seite.Kommentar Child-ThemeAnschliessend muss der gewählte Child-Theme Name nach „Theme Name“ eingegeben werden und ganz wichtig bei „Template“ den Namen des Parent-Themes eintragen. Somit ist die Verknüpfung erstellt.
  5. Dann die CSS-Regeln des Parent-Theme ins Child-Theme laden. Dafür die function.php öffnen, nachfolgenden Code einfügen und anpassen. Code kopierbar auf Marks Site. 🙂Code wp_enqueueAnschliessend die Felder in rot anpassen. Der Präfix «twentysixteen_permanenttourist_ch» im obigen Beispiel ist mit dem eigenen, einmaligen Namen zu ersetzen. Hinweis: Die Funktion get_template_directory_uri () weist auf das Parent-Theme hin.
  6. Im WP-Backend das Child-Theme noch aktivieren. Et voilà!

Grafische Anpassungen mit Developer Tools

Mit den Developer Tools lassen sich definierte CSS Styles leicht herausfinden und direkt im Browser anpassen. Die Anpassungen sind nur temporär und nach der Aktualisierung der Seite sind die Änderungen wieder weg. Der angepasste CSS kann jedoch einfach kopiert und ins Style Sheet eingefügt werden.

Am einfachsten wird das Tool über den nachfolgenden Shortcut geöffnet. Oder über das Menu/Tools/Developer Tools.

Shortcut Google Developer Tools

Weitere Shortcuts: http://anti-code.com/devtools-cheatsheet/

Zur Einsicht des CSS eines Elements einfach den Cursor auf das Element platzieren, rechter Mausklick und Untersuchen/Prüfen wählen. Das Tool zeigt dann meist unten rechts in grau an, um welchen CSS es sich handelt.

Bei einfach aufgebauten Themes ist es keine grosse Sache den CSS anzupassen. Hingegen bei komplexen Themes ist dies schon schwieriger. Welcher CSS ist wie zugeordnet oder gar vererbt.

Zusätzlich sieht man auch wie die Webseite auf den verschiedenen Endgeräten dargestellt wird.

Weitere Infos, wie vielfältig das Tool eingesetzt werden kann: https://developers.google.com/web/tools/chrome-devtools/

Geeignete Text-Editoren

Es gibt eine breite Bandbreite von Text-Editoren. Vom einfachen PSPad bis hin zu ausgeklügelten Varianten. Genannt wurde von jedem in der Gruppe ein anderer Editor:

Warum nicht selbst ein Theme entwickeln?

Wer ein Theme nicht nur anpassen will, sondern selbst eines entwerfen will, gibt es 2 hilfreiche Tools. Bei diesen Tools sind alle Dateien bereits angelegt, die ein Theme braucht.

Wie wählen wir das «richtige» Theme aus? – 24.03.2016

Bei diesen Meetup waren wir mit 10 Teilnehmer überdurchschnittlich viele. Das Datum scheint den Meisten gut gepasst zu haben.

Zu Beginn müssen wir definieren welche Inhalte die Webseite hat z.B. Text in Form von Beiträgen oder informative Seiten, Präsentationen von Bildern oder Videos. Dann sehen wir welche Funktionalitäten die Webseite hat, sei es einen Onlineshop, Mitgliederbereich oder Portfolio. Selbstverständlich entscheiden wir uns auch anhand von Design-Aspekten wie Farben, Seitenlayout und dynamischen Elemente wie Menüs oder Responsive Design.

Wenn wir wissen was wir möchten, können wir der Suche nach dem «richtigen» Theme beginnen.

Es gibt einige Seiten, welche viele Themes anbieten:

Um das ideale Theme zu finden, haben diese Seiten verschiedene Kategorien welche gefiltert werden können.

Eine Auswahl einzelner Theme Entwickler:

Hier ist eine Liste von Theme Unternehmen von 2014.

Wer ein mächtiges Plugin verwendet, welches viele Auswirkungen im Frontend hat, kann auch Themes suchen, die speziell für dieses Plugin entwickelt wurde. Zum Beispiel Themes für Easy Digital Downloads.

Bei der Theme-Auswahl müssen wir beachten, dass das Theme nur Design Features anbietet und nicht Inhalte speichert oder wichtige Funktionalitäten installiert, welche bei einem Theme-Wechsel verloren gehen.

Wir haben über die Vor- und Nachteile von «Schlachtschiff-Themes» gesprochen.«Schlachtschiff-Themes» sind Themes, welche fast alles anbieten.

Vorteil

  • Die Einstellungen müssen nur einmal erlernt werden
  • Die Webseite kann ohne Programmierkenntnisse geändert werden
  • Das Design lässt sich vielfältiger, innerhalb des selben Themes, ändern

Nachteil

  • Ist meistens langsamer weil viel integriert wurde
  • Es ist nicht garantiert, dass es in zwei Jahren noch unterstützt wird oder man ein Update erhält. (Grössere Umtriebe beim Theme-Wechsel)
  • Das Risiko von Sicherheitslücken ist höher
  • Die spezifische Einstellung sind komplexer und müssen erst erlernt werden

Um Themes zu testen kann man die Testinhalte von wptest.io herunterladen und die XML-Datei mithilfe des WordPress Import Plugins importieren.

Zum Abschluss eine kleine Zusammenfassung der Kriterien:

  1. Design
  2. Funktionen
  3. Geschwindigkeit –  Demoseite mit Pingdom oder GTMetrix testen
  4. Support – Welcher Support wird angeboten?
  5. I18N – Ist das Theme übersetzbar? Gibt es eine deutsche Übersetzung?
  6. A11Y – Wird die Barrierefreiheit unterstützt?
  7. Updates – Wie regelmässig gibt es Update? Werden die Updates im Admin Bereich gezeigt oder muss ich manuell via FTP updaten?
  8. Ähnlichkeit zum Demo – Im Demo hat es schöne Bilder, habe ich auch solche Bilder, die ich verwenden kann? Was muss ich alles tun um das Theme ähnlich wie das Demo einzurichten?
  9. Code Qualität – Ist schwierig ohne Kenntnisse zu beurteilen.
  10. Preis – Kostenlos oder Kostenpflichtig?
  11. Theme Shop / Marktplatz – Woher beziehe ich das Theme?
  12. Zukunft des Themes – Ist das Unternehmen in 6 Monaten oder 2 Jahren noch da.

Sicherheit rund um WordPress – 24.02.2016

Das Thema Sicherheit wurde bereits beim Meetup im Juni 2015 diskutiert. Wir sind diese Woche gemeinsam die Themen noch einmal durchgegangen und haben sie ergänzt.

  • Das Thema Cross-Site-Scripting (XSS) wurde diskutiert. Wichtig dabei ist, dass bereits im Code verhindert wird, das über Such- oder Kommentarfelder bösartiger Code eingeschleust wird. Daraus kam die Empfehlung, dass wo man selber Plugins entwickelt, auf die bestehende Methoden in der WordPress-API zugegriffen werden soll.
  • Es ist für Anwender ohne Programmiererkenntnis schwierig festzustellen, ob Sicherheitslücken im Code stehen. Deshalb sollte man vertraute Quellen für Themes und Plugins bevorzugen. Zum Beispiel die von WordPress-Mutterfirma Automattic.
  • Sobald Besucher wissen, dass die Website mit WordPress (oder auch anderen CMS!) läuft, wird es einfacher jegliche Schwachstellen zu kennen. Darum sollte man die Empfehlungen für WordPress Hardening folgen.
  • Es gibt Sicherheitstools, die man mehr oder weniger problemlos einsetzen kann. Dessen Anwendung ist ein guter erster Schritt aber man soll sich Zeit nehmen, um die Auswirkungen zu verstehen. Die Beispiele Bulletproof Security, Sucuri Scanner und iThemes Security enthalten alle ausführliche Checklisten, die in die .htaccess-Datei (für Apache-Server) schrieben.
  • Probiert man diverse Optionen in einer Test-Umgebung aus, um diese später in eine Live-Umgebung zu implementieren, soll man genau notieren was gemacht wurde. Damit man besser verstehen kann, welche Auswirkung die Option hat und ggf. manuelle Anpassungen vornehmen kann.
  • Die wichtigste Maßnahme, für Anwender ist die Nutzung sichererer Passwörter und auch Benutzernamen. Zur Verwaltung seiner Passwörter wurde 1password oder KeePass empfohlen.
  • Wenn sich keine Besucher auf der Seite anmelden müssen/sollen, ist der Schutz über die .htaccess ein zusätzlicher wichtiger Schutz. Anleitung auf WP-Toolbox.ch.
  • Serverseitig kann man weitere diverse Optionen nutzen, um die Installation besser zu schützen. Zum Beispiel der Einsatz von SSH Schlüsseln, wo die Hostingfirma dies ermöglicht.
  • Diskutiert wurde auch, das regelmäßige Backups hilfreich sind, um eine WordPress-Installation, die gehackt wurde wieder zu reparieren. Allerdings muss man hier zunächst versuchen herauszufinden, wann der Hack passiert ist.