Eine Einführung zu Gutenberg der neue WordPress Editor

Ulrich Pogson hat uns eine Einführung zum neuen WordPress Editor Codename Gutenberg gemacht.

Der Editor wie wir ihn heute kennen wird mit einem neuen Editor ersetzt. Der Inhalt im neuen Editor wird neu mit Blöcken aufgebaut. Ulrich hat die verschiedene Features in einer Live Demo demonstriert und gezeigt was darüberhinaus mit Custom Entwicklung möglich ist.

Ab WordPress 4.9.8 wird allen Benutzern durch ein Meldung im Adminbereich empfohlen, Gutenberg zu testen. Der neue Editor wird Teil des WordPress 5.0 Release. Das Veröffentlichungsdatum ist jedoch noch nicht bekannt, da Gutenberg noch weiterentwickelt wird. Wir erwarten es schätzungsweise diesen Herbst oder Winter. Ulrich hat alle ermuntert das Gutenberg Plugin beim WordPress 4.9.8 Release zu installieren und zu testen, um zu sehen was funktioniert und was nicht. Der neue Editor ändert nur im Adminbereich. Die Besucher der Website merken nichts davon. Das Plugin kann nach dem Testen wieder deaktiviert werden.

Wer sich mit den Funktionen von Gutenberg vertraut machen möchte, kann die Handhabung auch auf der Frontenberg Website testen.

Wenn deine Website noch nicht kompatibel für den neuen Editor ist, dann könnt ihr eines der folgende Plugins installieren, um auf dem Classic Editor zu bleiben bis Eure Seite kompatibel ist.

Mehr Informationen findet ihr bei den folgende Links.

Newsletter Management mit MailChimp und MailPoet

Im ersten Teil hat Haeme ausführlich den Email- und Newsletter-Dienst MailChimp vorgestellt. Hier findet Ihr seine Präsentation zu MailChimp. Und wer sich MailChimp in der Praxis anschauen möchte, findet hier noch drei Kurze Videos zur Bedienung:

In der Pause fand dann ein reger Austausch unter den Anwesenden statt und es wurde viel gefachsimpelt.

Zum Abschluss stellte Gerd noch das Plugin MailPoet zum Vergleich vor. Hier findet Ihr seine Präsentation zu MailPoet.

Email-Versand Anbieter

Newsletter Anbieter

Domain für Emailversand testen

Darstellung von Emails auf verschiedenen Geräten testen

HTTPS/SSL/Verschlüss­elung – Wie, Warum, Weshalb

Bern, 28. July 2016

Ohne verschlüsselung werden Passwörter als lesbaren Text von den Browser zu den Server/Host gesendet. Die Passwörter kann jeder auf den gleichen WiFi Netzwerk empfangen und lesen.

Auch wenn man vorher eingeloggt ist, ist es möglich Cookies, die bei jeder Anfrage mit gesendet werden, zu nutzen um sich einloggen.

SSL wird benutzt um die Daten zu verschlusseln und so vor anderen Personen zu schützen.

Es gibt drei verschiedene Validierungsarten für SSL Zertifikate:

  1. Domain-Validierung Beispiel: https://wpbern.ch
  2. Organisations-Validierung Beispiel: htpps://amazon.de
  3. Erweiterte-Validierung Beispiel: https://valiant.ch

Der Unterschied zwischen den verschiedenen Arten ist, wie intensiv die Identität des Domainbesitzer überprüft wird. Je intensiver kontrolliert wird desto mehr Vertrauen haben die Kunden auf Ihre Seite.

Gleichzeitig gibt es drei verschiedene Zertifikatsarten:

  1. Single-Domain Beispiel: example.com
  2. Wildcard-Domain Beispiel: *.example.com, subdomain.example.com, www.example.com
  3. Multidomain Beispiel: example.org, example.com

Die Kosten für ein Zertifikat hängen vom Umfang der Überprüfung und vom Anbieter ab.

Seit Anfang 2016 bietet Let’s Encrypt gratis Einzel-Domain-Validated SSL Zertifikate an. Normalerweise muss es in der Befehlszeile von Virtuellen Server installiert werden, aber es ist bei einigen Shared Hosting Provider auch möglich in der Benutzer Oberfläche die SSL Zertifikate zu installieren.

Für ein Geschäftsseite oder Blog ist das SSL Zertifikat von Let’s Encrypt genügend.

Zusätzliche Informationsquellen auf Englisch und Deutsch:

https://yoast.com/dev-blog/move-website-https-ssl/

https://css-tricks.com/moving-to-https-on-wordpress/

https://make.wordpress.org/support/user-manual/web-publishing/https-for-wordpress/

http://t3n.de/news/wordpress-website-https-679876/

http://pressengers.de/sicherheit/wordpress-https-mit-ssl-zertifikat-einrichten/

https://kau-boys.de/2479/wordpress/eine-wordpress-installation-auf-https-umstellen

 

https://plus.google.com/+GoogleWebmasters/posts/eYmUYvNNT5J

Danke an unsere Sponsoren!

 

Wie wählen wir das „richtige“ Theme aus? – 24.03.2016

Bei diesen Meetup waren wir mit 10 Teilnehmer überdurchschnittlich viele. Das Datum scheint den Meisten gut gepasst zu haben.

Zu Beginn müssen wir definieren welche Inhalte die Webseite hat z.B. Text in Form von Beiträgen oder informative Seiten, Präsentationen von Bildern oder Videos. Dann sehen wir welche Funktionalitäten die Webseite hat, sei es einen Onlineshop, Mitgliederbereich oder Portfolio. Selbstverständlich entscheiden wir uns auch anhand von Design-Aspekten wie Farben, Seitenlayout und dynamischen Elemente wie Menüs oder Responsive Design.

Wenn wir wissen was wir möchten, können wir der Suche nach dem «richtigen» Theme beginnen.

Es gibt einige Seiten, welche viele Themes anbieten:

Um das ideale Theme zu finden, haben diese Seiten verschiedene Kategorien welche gefiltert werden können.

Eine Auswahl einzelner Theme Entwickler:

Hier ist eine Liste von Theme Unternehmen von 2014.

Wer ein mächtiges Plugin verwendet, welches viele Auswirkungen im Frontend hat, kann auch Themes suchen, die speziell für dieses Plugin entwickelt wurde. Zum Beispiel Themes für Easy Digital Downloads.

Bei der Theme-Auswahl müssen wir beachten, dass das Theme nur Design Features anbietet und nicht Inhalte speichert oder wichtige Funktionalitäten installiert, welche bei einem Theme-Wechsel verloren gehen.

Wir haben über die Vor- und Nachteile von «Schlachtschiff-Themes» gesprochen.«Schlachtschiff-Themes» sind Themes, welche fast alles anbieten.

Vorteil

  • Die Einstellungen müssen nur einmal erlernt werden
  • Die Webseite kann ohne Programmierkenntnisse geändert werden
  • Das Design lässt sich vielfältiger, innerhalb des selben Themes, ändern

Nachteil

  • Ist meistens langsamer weil viel integriert wurde
  • Es ist nicht garantiert, dass es in zwei Jahren noch unterstützt wird oder man ein Update erhält. (Grössere Umtriebe beim Theme-Wechsel)
  • Das Risiko von Sicherheitslücken ist höher
  • Die spezifische Einstellung sind komplexer und müssen erst erlernt werden

Um Themes zu testen kann man die Testinhalte von wptest.io herunterladen und die XML-Datei mithilfe des WordPress Import Plugins importieren.

Zum Abschluss eine kleine Zusammenfassung der Kriterien:

  1. Design
  2. Funktionen
  3. Geschwindigkeit –  Demoseite mit Pingdom oder GTMetrix testen
  4. Support – Welcher Support wird angeboten?
  5. I18N – Ist das Theme übersetzbar? Gibt es eine deutsche Übersetzung?
  6. A11Y – Wird die Barrierefreiheit unterstützt?
  7. Updates – Wie regelmässig gibt es Update? Werden die Updates im Admin Bereich gezeigt oder muss ich manuell via FTP updaten?
  8. Ähnlichkeit zum Demo – Im Demo hat es schöne Bilder, habe ich auch solche Bilder, die ich verwenden kann? Was muss ich alles tun um das Theme ähnlich wie das Demo einzurichten?
  9. Code Qualität – Ist schwierig ohne Kenntnisse zu beurteilen.
  10. Preis – Kostenlos oder Kostenpflichtig?
  11. Theme Shop / Marktplatz – Woher beziehe ich das Theme?
  12. Zukunft des Themes – Ist das Unternehmen in 6 Monaten oder 2 Jahren noch da.